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BMZ UK – WACHSTUM AUF DER INSEL

Lithium Batterien für LogistikzentrenDer Januar 2018 war der Beginn eines aufregenden Abenteuers für BMZ, als der CEO der BMZ-Gruppe, Sven Bauer, beschloss, die Aktivitäten auf ein anderes Land - das Vereinigte Königreich - auszuweiten und die Aktivitäten in der skandinavischen Region zu intensivieren. Aufgrund der enormen Nachfrage nach Batterielösungen erzielt dieser Schritt bereits erste, sehr gute Ergebnisse. Lukas Gazda, Business Development Director UK & Scandinavia, gibt uns einen Überblick darüber, worum es beim BMZ UK aktuell geht.

Lukas, wie können wir Deine aktuellen Verantwortlichkeiten und Aktivitäten im Konzern verstehen?
Lukas: Meine Position bezieht sich ausschließlich auf die Entwicklung des britischen und skandinavischen Marktes. Ich habe erste Kontakte in verschiedenen Industriebereichen geknüpft, die bedeutenden Ge-schäftsmöglichkeiten bieten, die wir in echte Geschäfte umwandeln können.


Du sprichst von Industriebereichen. Kannst Du das genauer definieren?
Lukas: Historisch gesehen ist BMZ sehr stark in der Massenproduktion kleinerer Akkupacks. Momentan führen wir ein neues Staubsaugerprojekt durch - Großbritannien, Medizintechnik - Dänemark und Elektrowerkzeug - Schweden. Die BMZ ist vor einigen Jahren mit dem ESS in den Speichermarkt eingestiegen. Wir nutzen den Vorteil eines bestehenden und bewährten Produkts, das uns ein großes Geschäftspotenzial eröffnet hat. Trotz dem niedrigsten Strompreis in ganz Europa haben wir über einen lokalen Partner in Norwegen einen neuen Vertriebskanal eröffnet, um auch den ESS-Service zu überwachen. In Großbritannien haben wir vor einigen Wochen mit demselben Geschäftsmodell begonnen. Beide Distributoren haben bereits interessante Aufträge über BMZ erteilt.


Was ist mit Elektromobilität? Wir haben eine neue Pressemitteilung über eine Partnerschaft mit Horiba Mira erhalten.
Lukas: Richtig. Dies ist eine etwas besondere Zusammenarbeit, da wir uns hier auf einige sehr komplexe Projekte konzentrieren, die sich mit der Umstellung von alten Vebrennermotoren auf elektrische Busse befassen. Unsere Studien zeigen, dass aufgrund neuer Richtlinien in den Jahren 2025 und 2030 nicht genügend Produktionskapazitäten für neue Elektrobusse in Europa zur Verfügung stehen, was eine große Marktchance für Nachrüstungslösungen darstellt. Horiba Mira ist ein Automobilbauunternehmen - ein wahrer Ingenieurriese in der Automobilindustrie. Wir glauben, dass unsere Beziehung uns einen Wettbewerbsvorteil verschafft. Es bringt eine Top-Nachrüstlösung auf den Markt.


Das sieht vielversprechend aus. Wie viel Umsatz erwartest Du in den nächsten 3 Jahren?
Lukas: Das ist jetzt sehr schwer zu sagen. Ich kann ein Beispiel geben. Vor ungefähr 3 Jahren habe ich Batterien für über 30 Solaris-Busse verkauft. Jetzt startet BMZ Polen die Serienproduktion für Hunderte von Solaris- Bussen. Es hat einige Zeit gedauert, bis so große Stückzahlen erreicht waren, was auch an den geänderten Batteriespezifikationen lag. Aber es bringt jetzt das erwartete Volumen ein, was auch der großartigen Arbeit des Projektmanagements der BMZ Polen zu verdanken ist. Wenn wir von Horiba Mira eine ähnliche technische und kommerzielle Unterstützung für BMZ erhalten, bin ich sehr zuversichtlich, dass wir in weiteren 3-4 Jahren mit ähnlichen Zahlen rechnen können.


Was ist die Geschäftsstrategie der BMZ UK? Ist sie an Energiespeicher und E-Mobilitätsprodukte orientiert?
Lukas: Momentan ist es eine Mischung aus unserem Produktportfolio und unseren Haupttreibern in den Bereichen Energiespeicher und Elektromobilität. Wir müssen verstehen, dass wir in Großbritannien am Anfang unserer Reise stehen. Wir haben hier nicht einmal ein kleines Team, aber wir müssen Geld verdienen. Dazu haben wir es mit bereits entwickelten Produkten und relativ einfachen Projekten zu tun. Da wir kein Verkaufsteam haben, lösen wir den Energiespeichermarkt effektiv über den Vertriebskanal. Unser Vorteil ist, dass wir klein und flexibel sind. BMZ UK verdient praktisch ohne Investitionen. Im Jahr 2019 haben wir fast 2 Mio. Euro Umsatz erreicht.


Du sagtest “momentan”. Was sind deine Pläne für die Zukunft?
Lukas: Mit Sven haben wir vereinbart, Anfang des Jahres ein Büro der BMZ UK Ltd zu eröffnen. Dies war früher geplant, aber aufgrund der großen Herausforderungen im Zusammenhang mit neuen ERP- und BMZ-Investitionen mussten wir dies etwas verschieben. Mit BMZ UK Ltd können wir unsere Strategie weiterentwickeln, uns an unseren Schlüsselprodukten orientieren und ein lokales Team von Ingenieuren und Verkäufern aufbauen, um unser kontinuierliches Wachstum sicherzustellen. 
 

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